Hambach/Dittelbrunn. Jedes Jahr spendiert die Gemeinde den Erstklässlern einen eigenen Baum – eine schöne Tradition, die auch in diesem Jahr fortgesetzt wurde. In Hambach und Dittelbrunn durften sich die Kinder dieses Jahr über einen Zwetschgenbaum freuen.
Eigentlich wollte Bürgermeister Willi Warmuth die kleinen ABC-Schützen persönlich begrüßen. In diesem Jahr ließ er sich jedoch durch den Jugendbeauftragten der Gemeinde, Timo Menschner, vertreten. Er erklärte den Kindern, dass der Zwetschgenbaum sie während ihrer gesamten Schulzeit begleiten werde. Immer wieder könnten sie bei ihm vorbeischauen und beobachten, wie er wächst und sich entwickelt.
Dass ein Baum und ein Schulanfänger einiges gemeinsam haben, machte auch Schulleiterin Daniela Behr deutlich. Der Baum sei schließlich ebenfalls noch ganz neu an seinem Platz. Seine Wurzeln müssten erst Halt finden, damit er auch bei Herbststürmen sicher stehen könne. Ähnlich gehe es den Kindern: Auch sie müssten sich zunächst an der neuen Schule einleben, neue Freunde finden und ihren Platz in der Schulgemeinschaft finden. Und wenn einmal eine schwierige Aufgabe vor ihnen liege, sollten sie nicht gleich aufgeben, sondern ebenso wie der Baum ihre Wurzeln wachsen und sich festigen lassen.
Für die passende musikalische Umrahmung sorgten die Erstklässler selbst. Gemeinsam sangen sie das Lied: „Wachse, kleiner Baum, ganz hoch hinaus, grüß die Sonne und mach was draus!“
Damit verband die Schulleiterin auch einen Wunsch für die kommenden Schuljahre: So wie der Baum wachsen und sich entwickeln soll, sollen auch die Kinder ihre Chancen nutzen und etwas aus ihrem Leben und ihrer Schulzeit machen. Vielleicht werden die kleinen ABC-Schützen in den nächsten Jahren immer wieder einmal bei „ihrem“ Baum vorbeischauen – und dabei feststellen, wie sehr nicht nur der Zwetschgenbaum, sondern auch sie selbst gewachsen sind.





