Welttag des Buches


Welche Fähigkeiten sollten unsere Kinder heute noch erlernen? Was braucht es um in einer digitalen, multimedialen und schnelllebigen Zeit bestehen zu können? Wird das Lesen von Büchern bald ersetzt durch Filme, Erklär-Videos, Life-Hacks und Hörbücher? Welche Rolle werden Bücher und Literatur in der Welt unserer Kinder spielen?


Die Schüler der Schule in Hambach sind sich einig. Lesen können ist eine Schlüsselqualifikation, das Lesen eines Buches regt die Phantasie eines jeden auf unterschiedliche Weise an, beim Lesen entstehen bei jedem unterschiedliche Bilder im Kopf.


Oder wie Erich Kästner es formulierte: „Wer nicht lesen kann, sieht nur was greifbar vor seiner Nase steht. Wer lesen kann, sitzt über einem Buch und erblickt mit seinem Male den Kilimandscharo oder Karl den Großen oder Huckleyberry Finn im Gebüsch oder Zeus als Stier, und auf seinem Rücken die schöne Europa.“


Der 15. November war ein besonderer Schultag für die Kinder der Dittelbrunner Schule. Ihnen wurden Bücher bekannter Kinderbuch-Autoren vorgelesen. Mit Unterstützung weiterer Vorleser (Frau Finster, Herr Schäffer, Herr Geisler, Herr Götz) konnten die Klassenleiter den Klassenverband auflösen und in kleinen Gruppen die Kinder in die Welt ihrer Vorlesebücher entführen. Da gab es eine Reise nach Afrika, die ganz ohne Koffer und Flugzeug stattfinden konnte, eine Einladung mit dem Drachen Kokosnuss ein neues Abenteuer zu bestreiten und vieles mehr.
 

Die Kinder und Vorleser waren gleichermaßen begeistert und bedauerten sehr, dass der Pausengong schon so früh kam. Nach der Pause durfte im Bücherflohmarkt gestöbert werden. Schüler verkauften Bücher, die sie nicht mehr benötigten zu günstigen Preisen.


So manch einer trug strahlend ein neues Buch davon.
Dann war es Zeit sich wieder dem normalen Unterricht zu widmen. Alle waren sich einig: Der Tag des Buches soll nächstes Jahr unbedingt wiederholt werden. Oder, wie ein Erstklässer es formulierte: „Gut, dass das Buch nächstes Jahr wieder Geburtstag hat.“