Im September ist alles aus Gold:
die Sonne, die durch das Blau hinrollt,
das Stoppelfeld,
die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,
das Kreuz auf der Kirche,
der Apfel im Baum.
Ob er hält,
ob er fällt?
Da wirft ihn geschwind
der Wind
in die goldene Welt.

Georg Britting

 

Wandertag

 

Strahlend und golden empfing der Herbst die Buben und Mädchen der Klassen 1c und 2b an ihrem Wandertag auf dem Weg nach Maibach. Die Natur hielt alles bereit, was der Herbst zu bieten hat – genau wie in dem obenstehenden Gedicht von. Ein abgeerntetes Maisfeld lud zum Stöbern und Sammeln ein. Manch einer stopfte sich mit den Resten die Taschen voll. Fallobst säumte die Wiesen unter den Obstbäumen. Auf dem Sportplatz in Maibach rasteten alle und genossen die angenehmen Temperaturen.

 

Zur allgemeinen Erheiterung begegneten uns auf dem Heimweg noch Ross und Reiter- und das darf ich anmerken- auch diese ließen „Fallobst“ zurück- sehr zur Belustigung der Wandergesellschaft. Tja, manchmal haben Lehrer Glück- denn genau das Gedicht „Goldene Welt“  beschäftigte die Zweitklässer mit ihrer Lehrerin Frau Gäb in der vergangenen Schulwoche. Wie passend war dann doch dieser Wandertag. Anschaulicher und handlungsorientierter kann Unterricht kaum sein.

D. Schönrock-Kirchner