Teambuilding-Maßnahme in der 1b

 

Seit ungefähr 10 Wochen gehen die Kinder der ersten Klasse jetzt in die Schule. Sie haben sich schon ein bisschen kennen gelernt, die ersten Freundschaften sind geknüpft und die Kinder bieten ihre Hilfe an, wenn es einem Mitschüler schlecht geht.

 

Trotzdem braucht es noch Zeit und besseres Kennenlernen bis sie als Klassengemeinschaft zusammengewachsen sind. Hier sollte eine Teambuilding-Maßnahme, durchgeführt von Frau Popp, Jugendsozialarbeiterin an der Schule Dittelbrunn, den Prozess unterstützen.

 

Am vergangenen Montag ging es um Möglichkeiten Gruppen zu bilden, anhand von äußeren Merkmalen (Geschlecht, Haarfarbe, Brille) und inneren Merkmalen (Lieblings-Eissorte, Haustiere). Ziel war es die Mitschüler und ihre Vorlieben besser kennenzulernen.

 

Dann folgte eine vertrauensbildende Übung. Zwei Kinder bildeten ein Team. Der Vordermann schloss die Augen, der Hintermann führte ihn vorsichtig durchs Klassenzimmer. Nach dem Rollenwechsel äußerten die Schüler ihre Gefühle: „Ich konnte mich auf X voll und ganz verlassen. Er führte mich vorsichtig und behutsam durchs Klassenzimmer.“ „Ich musste meine Augen immer mal wieder öffnen, der Weg war für mich zu unsicher. Ich konnte nicht vertrauen.“ „Dank Z spürte ich keine Angst, keine Gefahr.“

 

Aufeinander hören, dem Mitschüler vertrauen, Verständnis zeigen für die Situation des anderen – hier gibt es noch Entwicklungspotential, wurde im anschließenden Kreisgespräch festgestellt.

 

Besonders gut gefiel den Kindern das Spiel „Ruhekönig“. Hier ruhten alle Schüler auf dem Teppich, durften aber keinen Laut von sich geben. Zwei Kindern gelang dies richtig gut, sie wurden zu „Königin und König“ ernannt.

 

Zum Abschluss gestalteten die Schüler noch ein Wortgitter mit allen Vornamen. Dieses Spiel, vergleichbar mit dem englischen „scrabble“ zeigte allen auch optisch, dass sie langsam als Klassengemeinschaft zusammenwachsen (siehe Foto).

 

Wie im Fluge vergingen zwei Schulstunden mit Frau Popp und alle Kinder waren sich einig, dass man dies gerne wiederholen dürfe.