Quali-Camp der 9. in Rappershausen

Der Quali steht vor der Tür. Weil die Chancen auf den besten Abschluss steigen, wenn man dafür lernt und übt, sind wir nach Rappershausen in das Schullandheim für ein Quali-Camp gefahren.

 

Eine ganze Schulwoche nur lernen, das hält niemand aus. Deswegen haben wir die Abwechslung gleich mitgebucht: Mountainbikes. So war also der Plan. Wir lernen von morgens bis abends und gegen die Müdigkeit fahren wir ein paar Runden Rad.

 

Die Abfahrt in Dittelbrunn hat super geklappt, alle waren pünktlich da. Obwohl schlechtes Wetter gemeldet war, starteten wir bei schönstem Sonnenschein. Über die Autobahn ging es recht schnell, nach 45 Minuten waren wir schon in Rappershausen.

 

Rappershausen und das Schullandheim bieten eine Besonderheit, mit der sich einige von uns erst anfreunden mussten: „Kein Netz!“ Diese Feststellung konnte man in den ersten Tagen häufig hören. Das Quali-Camp bestand also aus drei Teilen: Lernen, Mountainbiken, „Kein Netz“.

 

Schon am ersten Tag ging es los mit den Quali-Übungen. Wir hatten ein Klassenzimmer, in dem wir lernen und üben konnten.

 

Zuvor schauten wir uns bei einem Rundgang im Ort um. Es gab einen großen Autohändler, auch sehr viele alte Autos sind an verschiedenen Orten zu sehen gewesen, und auch einige Pferdekoppeln haben wir entdeckt. Aber keine Fußgängerzone, keinen Supermarkt, kein Geschäft. Und „Kein Netz“.

 

Ein kleiner Brunnen war da, an dem man das Wasser hochpumpen konnte. Es war zwar sehr kalt, aber eine kleine Wasserschlacht war trotzdem drin.

 

Und auch mit den Moutainbikes ging es gleich am ersten Tag los: Wir bekamen eine kurze Einführung und wurden mit Rädern und Helmen ausgestattet. Und weil das Wetter so schön war, sind wir gleich losgefahren und haben die Umgebung erkundet.

 

Direkt an der Flurgrenze Rappershausens verläuft der ehemalige Eiserne Vorhang, von dem man aber nur noch die Schneise im Wald sehen kann. Auf dem Rückweg hatten wir den ersten kleinen Sturz, der aber glimpflich ausging.

 

Nach zweieinhalb Tagen Lernen wollten wir eine kleine Pause machen und sind mit dem Bus nach Bad Königshofen gefahren. Das ist ein schönes kleines Städtchen. Wir schauten uns bei einem Rundgang die Altstadt und den Markplatz an. Danach hatten wir ein bisschen Freizeit, die aber auch sehr schnell verbummelt war. Dann ging es mit dem Linienbus wieder zurück, wir kamen pünktlich zum Abendessen.

 

Am Mittwoch war nach dem Abendessen noch Lernzeit angesetzt, danach konnten wir das Championsleague-Spiel anschauen. Einige hatten sich mit ihren Mitbringseln aus Bad Königshofen beschäftigt und es war einiges los. So dauerte dieser Abend für einige etwas länger.

 

Am Donnerstag war für den ganzen Vormittag Quali angesagt, wir haben einen Deutsch-Quali geschrieben. Deswegen ging es am Nachmittag noch einmal mit den Rädern raus auf die Strecke. Die Runde 1 war ganz schön schwierig, aber wir hatten viel Spaß.

 

Um 16.00 h mussten die Räder wieder abgegeben werden. Dazu mussten wir sie vorher reinigen und mit Pflegemitteln behandeln.

 

So ging die Quali-Woche wieder zu Ende. Wir haben viel gelernt, zwei Probe-Qualis geschrieben und viel Spaß gehabt. Und auch einmal „Kein Netz“ zu haben war eigentlich ganz interessant.

 

 

 

Nach Hendungen müssen wir

 

 

Die Landschaft des Rhön-Grabfelds

 

Kurze Zeit für ein Nickerchen

 

 

 

Fließt Strom? Und wenn ja, wieviel?

 

 

Ortsbegehung unter Strom

 

 

Winter-Wasserschlacht

 

 

Brunnenkönig

 

 

MTB-Einführung

 

 

Passt und schaut gut aus

 

 

Lernen

 

 

Üben

 

 

Rechnen

 

 

Endlich Essen!

 

 

Bärlauch-Pfad

 

 

Der Boden war am Anfang sehr matschig.

 

 

Kleine Hindernisse waren schwierig

 

 

Fortgeschrittene

 

 

Geübte

 

 

Testfahrer

 

 

Neulinge

 

Routiniers

 

 

Wagemutige

 

 

Sieger

 

 

Besiegte

 

 

 

In Bad Königshofen

 

 

Alle waren bei der Abschlussfahrt dabei

 

 

Wheelie

 

 

So dreckig kann ein Rad sein

 

 

 

 

So dreckig können Beine werden

 

 

Noch ein Sturz

 

 

Ausfahrt aus dem Single-Trail

 

 

Auch der Lehrer hat Spaß

 

 

Alles muss sauber sein!

 

 

 

Auf den Kuppen der Rhön liegt noch Schnee!