Abschlusstreffen der Lese- und Asylpaten

 

Wie jedes Schuljahr lud Rektor Schäffer die Lese- und Asylpaten zu einem Gesprächsaustausch bei einem Tässchen Kaffee ein.

 

In seiner kurzen Ansprache machte er deutlich, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist, dass es ehrenamtliche Helfer gibt. Zum einen, weil durch den eklatanten Lehrermangel das Stundenbudget sehr knapp gehalten ist, zum anderen, weil für viele Kinder eine feste Bezugsperson die Oma von früher ersetzt, die auch keine Lehrerausbildung hatte, aber ein großes Herz, mit den Kindern gelernt, gelesen oder auch einfach einmal nur zugehört hat.

 

Frau Neckermann, eine langjährige Lesepatin, berichtete von ihren tollen Erfolgen mit ihren Patenkindern, die anfangs gar nicht lesen wollten und nun sogar im Laufen Bücher verschlingen. Sie machte zudem den Neuen Mut und Lust auf das Ehrenamt. Ob es auch für die zwei neuen Interessenten eine Berufung ist, wird sich zeigen. Erst einmal werden sie in einigen Stunden bei erfahrenen Lesepaten hospitieren.

 

Ganz neue Ansätze brachte Frau Schöll, die von ihren positiven Erfahrungen mit einem Lesehund berichtete. Ihre drei Dackel seien alles gute Zuhörer, erzählt sie, aber nur, wenn die Kinder fehlerfrei lesen. Deshalb müssen Lesetexte gut vorbereitet werden. Da sie vor Kurzem erst nach Hambach gezogen ist, wird sich noch zeigen, ob auch die Dittelbrunner Schüler die Dackel begeistern können.

 

Von diesen neuen Eindrücken war auch Frau Königsmann von der Freiwilligenagentur „Gemeinsinn“ sehr angetan. Sie gab Tipps zur Arbeit mit Kindern, u.a. auch eine Handy-App, die wöchentlich für die Altersstufe geeignete Texte auf das Smartphone bringt, falls einem mal die Ideen ausgehen.

 

Zum Schluss bedankten sich der Schulleiter, Herr Schäffer und der Elternbeirat, vertreten durch Frau Amthor, gemeinsam noch einmal persönlich bei allen Helfern mit einer von den Schülern gestalteten Karte und einem kleinen Präsent.