Leihgeräte für Schüler

 

Leona, 8. Klasse:

Wir arbeiten seit Beginn der Corona-Krise mit Lernplattformen wie Mebis, digitalen Aufgaben per E-Mail und Lernvideos auf dem Handy. Im Homeschooling haben wir viele Aufgaben und Lernkurse dazu bekommen: Ankreuzen, Lesen, Schreiben, Fotografieren, Rechnen am PC etc. Es ging viel schneller, als die Aufgaben per Hand zu verfassen und abzufotografieren, um sie dann dem Lehrer zu schicken. Außerdem war es viel abwechslungsreicher und moderner. Nach dem Lockdown haben wir weiter auch in der Schule mit Handy und Laptop gearbeitet. Vieles konnten wir so lernen und mit den neuen Medien umsetzen. Dabei war es im Klassenzimmer sehr ruhig und es war viel leichter für uns, konzentriert zu lernen und zu arbeiten.

 

Bei der Aufgabenstellung im Lockdown musste von der Lehrkraft auch beachtet werden, dass in vielen Familien nicht die IT-Ausstattung vorhanden war, um das Lernen zuhause im notwendigen Umfang leisten zu können. Fehlte der Rechner, mussten Antworten und Lösungen umständlich und mühsam mit dem Smartphone eingegeben werden. Aber nicht immer war ein funktionierendes Smartphone verfügbar, um ein Mindestmaß des Lernangebots nutzen zu können.

 

Der Lockdown Mitte März diesen Jahres mit der daran anschließenden Zeit des Homeschoolings hat gezeigt, dass ein Bestand an Laptops und Tablets notwendig ist an den Schulen, um allen Kinder das digitale Arbeiten zu ermöglichen.

 

Aus diesem Grund wurden von Schule und Gemeinde nun 18 Geräte angeschafft, die sowohl über die Kurzleihe im Unterricht als auch über eine längerfristige Ausleihe, vor allem bei einer weiteren Schulschließung, an die Schüler ausgegeben werden können.

 

 

Bürgermeister Willi Warmuth, Elternbeiratsvorsitzende Frau Singh-Neckermann und Schulleiter Walter Schäffer bei der Übergabe der Leih-IT an der Schule.

 

Die Leihgeräte, die der Schule jetzt zur Verfügung stehen, um sie an die Familien auszuleihen, können viele der technischen Probleme lösen und allen Schülern ermöglichen, ihre digitalen Lernaufgaben zu lösen und an der weiteren Entwicklung der Digitalisierung der Schule teilzunehmen. Sie sind somit auch bei einem weiteren Schul-Lockdown nicht mehr ausgeschlossen vom Schulbetrieb und lernen die technischen Möglichkeiten des Lernens einzusetzen.