Langweilig

war an dem Tag bestimmt nicht.

 

Zunächst haben sich die Schüler gefreut, dass sie den Tag nicht wie die anderen im Klassenzimmer verbringen müssen, sondern an einem Workshop teilnehmen dürfen. Die Freude ist aber noch größer geworden, als sie erfuhren, worum es bei dem Workshop handelt. Die Schüler durften nämlich zwei Wandflächen auf dem Schulgelände im Graffitistil gestalten.

 

„Was? Das ist doch illegal!“, erwiderten die Schüler.Philipp Katzenberger, Künstler und Illustrator aus Würzburg erklärte, dass das was heute gemacht wird, nichts mit der illegalen Schmiererei zu tun hat, sondern eine Kunstart ist. Außerdem gibt es in Schweinfurt mittlerweile mindestens zwei legale Flächen, die besprüht werden dürfen.

 

Der kreative Prozess begann aber weit von diesem Tag. Frau Horbelt, eine Kunstlehrerin an unserer Schule, sammelte Ideen mit der sechsten Klasse, die dann an den Künstler weitergeleitet wurden.

 

Philipp Katzenberger kam gut vorbereitet am frühen Morgen an die Mittelschule in Dittelbrunn an und hatte schon im Kopf, wie man die Ideen an der Fläche umsetzen kann. Er ließ aber gerne die Gedanken von den Schülern, die im Laufe der kreativen Arbeit entstanden sind, auf das Bild mit einfließen.

 

Diesem Workshop spricht Tala Popp, JaS´lerin, die die Aktion organisiert hat, große Bedeutung zu. Das Ziel des Projekttages war, durch das gemeinsame Arbeiten, in einer gemischten Gruppe, an einem Gemälde Teamfähigkeit zu fördern. Was noch wichtiger ist als die Teamfähigkeit, das ist das Selbstbewusstsein der Schüler. Durch das Endergebnis, welches die ganze Schülerschaft bewundert hat, gab es einen großen Schuss des Selbstwertgefühls für alle Workshopteilnehmer.

 

…Und unser Schulgelände ist ein Stück bunter und kinderfreundlicher geworden!

 

 

Vorher, bevor es losging

 

 

Dann ging es los

 

 

Die ersten Umrisse

 

 

Eine Seite ist schon bearbeitet

 

 

Grundausstattung des Graffiti-Künstlers

 

 

Fertig. Wahnsinn!