Internet – Fluch oder Segen?

 

Heutzutage dreht sich fast alles nur noch um das Internet, ob es Freizeit auf Social Media ist, das Informationen sammeln beim Lernen oder das Spielen von Games. Es gibt viele positive Seiten des Internets, aber leider auch viele negative Aspekte, die den Menschen besonders gut tun, psychisch und physisch.

 

Soziale Medien können oft zu Unsicherheiten bei Kindern und vor allem Jugendlichen führen, weil sie bestimme Eigenschaften, Aussehen oder Talente nicht haben, die sie bei den „Stars“ entdecken. Viele Kinder sehen durch das Social Media die verschiedenen Schönheitsideale und fangen an sich zu zweifeln und sich mit diesen zu vergleichen, dabei werden dann oft die Einzigartigkeiten an sich selbst übersehen und vergessen und nur die schlechten Merkmale aufgezählt. Die eigenen Talente werden ignoriert und die Eigenschaft, die einem eben fehlt, schwächt das eigene Selbstbewusstsein.

 

Das echte soziale Leben kann sich durch die Internetnutzung auch verschlechtern. Man spielt viel seltener draußen oder „chilled“ mit Freunden, weil man lieber zu Hause am Computer spielt. Vielleicht sinkt sogar die soziale Kompetenz und ein Kind fühlt sich alleine, hat weniger Freunde und Kontakte.

 

Cyber-Mobbing spielt hier auch oft eine Rolle im Leben der Kinder. Unter Cyber-Mobbing versteht man das gezielte Fertigmachen von Personen im Internet. Videos von Blamagen dieser Person werden rumgeschickt oder Gerüchte kursieren in einem sozialen Netzwerk, das sind nur wenige von vielen Beispielen, und dies verletzt natürlich ein Kind mental.

 

Auch die lange Nutzung von diesen elektronischen Geräten hat Nachteile, kann zur Verschlechterung der Augen führen, Schlafstörungen hervorrufen, die Konzentrationsspanne kürzen und Kopfschmerz bereiten.

 

Das Internet erleichtert uns vielleicht viele Dinge im alltäglichen Leben, kann aber auch Krankheiten, Probleme und Schwächen mit sich bringen. Man sollte also aufpassen, wie lange man im Internet surfed und wirklich schauen „wo“ man unterwegs ist, um nicht über falsche Inhalte zu stolpern.

 

Von Mikaela Langlic (9. Klasse)