„Heckenforscher“

Zweitklässler untersuchen mit „Spinnendetektor“ die Hecke

 

Ausgerüstet mit Gummistiefeln, Regenmantel und Gartenscheren marschierten die Zweitklässler fröhlich plaudernd durch Hambach. Sie waren auf dem Weg zu einer besonderen Exkursion. Die Hecke sollte erforscht werden. Am Ortsrand hatte Frau von Finkenstein einen geeigneten Platz gefunden.

 

Zunächst galt es mittels kleiner Hinweise die Sträucher Haselnuss, Heckenrose, Pfaffenhütchen, Hartriegel, Weißdorn und Brombeere zu finden. Kleine Gruppen von 4-5 Kindern zogen los, um die Aufgabe zu erfüllen. Nach einer halben Stunde konnten alle voller Stolz zeigen, was sie entdeckt hatten. Frau von Finkenstein gab noch wertvolle Informationen zu Sträuchern und Früchten. So wissen wir jetzt, dass wir die Hagebutten nicht nur brauchen, um die Marmelade in die Krapfen zu füllen, sondern auch als Vitamin C-Lieferant. Vier Hagebutten enthalten mehr Vitamin C als eine Zitrone! Na, dann kann die Erkältungszeit ja kommen!!

 

Im zweiten Teil schauten sich die Kinder das Leben der Tiere in der Hecke genauer an. Zwar fanden sie keinen Neuntöter, der ein Insekt an den Dornen des Weißdorns aufgespießt hatte, doch konnten sie mit Hilfe von „Spinnennetzdetektoren“ (Wassersprühflaschen) verschiedene Spinnennetze sichtbar machen. Die Spinnen hatten Trichternetze, Trapeznetze und Radnetze gewebt. Zerstörte Netze fressen die Spinnen einfach wieder auf und stellen dann bei Sonnenschein wieder neue Netze her.

 

Wie kostbar die Spinnenseide ist, hat inzwischen auch die Medizin festgestellt. Sie stellen daraus spezielle Verbände her. Da staunten auch Frau Sittler, Frau Schönrock-Kirchner, Frau Bach und Frau Gäb nicht schlecht!!!

 

 Wir und Frau von Finkenstein

 

 

 Kein Spinnennetz bleibt unentdeckt!

 

 Das sind...?

 

 

 Überall Spinnen! Und das ist gut so.