Geschichtswettbewerb für junge Menschen

 

Am 6. Juli, einem Samstag, trafen sich die beiden vierten Klassen in der Disharmonie. Grund dafür war die Preisverleihung des Geschichtswettbewerbs für junge Menschen mit dem Thema „Alltagshelden in der Geschichte“.

 

Anhand des Programms, das auf allen Stühlen lag, konnte man sehen, dass es schon ein großer Erfolg war, überhaupt eingeladen worden zu sein, denn es gab sogar eine Pianistin, die den Rahmen des Programms untermalte. Außerdem sprach eines der Grußworte Sorya Lippert, die 2. Bürgermeisterin Schweinfurts, die die Viertklässler bereits von ihrem Schweinfurt-Ausflug kannten. Nach einer Stunde hatten weitere Persönlichkeiten gesprochen –Klaus Hofmann (Sprecher der Initiative gegen das Vergessen), Julia Stürmer-Hawlitschek (Oskar-Soldmann-Stiftung) und Johanna Bonengel (Leiterin des Geschichtsprojektes)- und wir wussten, dass in der Jury allein fünf hochrangige Leute saßen, jedoch war immer noch nicht klar, mit welchem Preis die Viertklässler nach Hause gehen würden.

 

Endlich wurde die Spannung aufgelöst. Die Dittelbrunner Kinder bekamen von der Jury den ersten jemals verliehenen Schulpreis und durften sich über ein Preisgeld von 400 Euro freuen. Nun stellten die Preisträger alle ihren Alltagshelden mit einer Powerpoint-Präsentation vor. Jonathan Buhl, Finn Morchutt, Lena Volpert und Max Göschel erzählten interessant und abwechslungsreich vor einem unbekannten, aber begeisterten Publikum vom Leben unserer Alltagsheldin Frau Dr. Klingele. Sicher wäre sie sehr stolz gewesen, wenn sie das gehört hätte. Leider lag sie nach einem Autounfall im Krankenhaus und konnte den Termin nicht wahrnehmen. Liebe Frau Dr. Klingele, auf diesem Wege wünschen Ihnen alle Schüler und Juroren herzlichst gute Besserung!

 

Nach diesem Tag zeichnen die Viertklässer die Schule, die sie bald verlassen, mit dem Titel „Erster Schulpreisträger des Geschichtswettbewerbs“ aus. Vielleicht dennoch noch wertvoller sind aber ihre Worte, die die Jury in besonderem Maße beeindruckend fand, und die sie allen Schülern mitgeben wollen:

„Von unserer Alltagsheldin Frau Dr. Rosemarie Klingele haben wir gelernt, dass es sich lohnt, für seine Ziele, Träume und Wünsche zu kämpfen, aber auch, dass man anderen helfen soll, wo man kann, weil das glücklich macht –die anderen und einen selbst.“