Mitmachtheater "Fremd doch Freund"

Heute erlebten wir das Stück „Fremd doch Freund“ von und mit Dirk Bayer und Dorothea Schreiber. Es gab viele verschiedene Szenen, die den Hintergrund zum Thema Flüchtlinge und Asyl erklären sollten. Bei einigen Szenen durften wir sogar mitspielen, oft war unsere Meinung gefragt.

 

Begrüßt wurden wir von Kriegsgeräuschen auf Band. Flugzeuge und Panzer waren zu hören, die einen schlimmen und absolut stressigen Sound verbreiteten. Uns war sofort klar, was ein Krieg bedeutete: Angst, Stress, Tod, Terror, Hunger… Die Liste war lang.

 

Wir kannten also die Herkunft vieler Flüchtlinge, vor allem derer aus den Kriegsgebieten wie Syrien. Jetzt war die Frage, ob die Flüchtlinge bei uns Asyl bekommen und wer darüber entscheidet. Wir lernten, dass es das BAMF ist, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

 

Nun durften wir selbst über einige Fälle entscheiden: Bleiben oder gehen? Wir lagen wiederholt voll daneben, als wir unser Abstimmungsergebnis mit der wirklichen Entscheidung verglichen haben. Aber es gibt klare Regeln: Nur wer verfolgt oder diskrimiert wird, bekommt Asyl.

 

Und wir haben Max kennengelernt. Der Jugendliche ist stark gegen Asylanten und Flüchtlinge, obwohl er keinen kennt. Er möchte auch keinen kennenlernen, bei all dem Schlechten, das seine Tante über sie erzählt. Darin liegt der Knackpunkt: Man muss frei von Vorteilen und ohne Angst auf die Menschen zugehen. Dann können keine Vorurteile entstehen und niemand müsste Angst haben oder gegen Ausländer sein.

 

Jetzt müssen wir nur noch unsere Hausaufgabe erledigen, einen „Flüchtlingsrucksack“ packen.

 

 

Wie sag' ich's nur...

 

Sprache als Problem

 

 

Reden mit Händen und Füßen

 

 

Spiel "Mutter und Sohn im Gespräch"

 

 

Der Max ist schwer zu überzeugen