Der Besuch in der Franziskusschule

 

Unsere ganze Klasse fuhr mit dem Bus zum Besuch in die Franziskusschule. Dort wurden wir in sieben Gruppen aufgeteilt. Lukas N., Simon und ich waren in einer Gruppe. Wir wurden der 9. Klasse zugeteilt. Als erstes machten wir einen Morgenkreis, in dem wir alle begrüßt wurden. Danach wurde eine Schülerin von einem Mitschüler befragt, was sie gestern gemacht hatte. Sie konnte nicht selbst antworten, da sie nicht sprechen kann. Aber sie hat einen Computer namens Talker, wenn sie auf einen Knopf drückt, hört man die Stimmen ihrer Eltern, die aufgenommen haben, was das Mädchen gemacht hat. Es wurden weitere Fragen gestellt, zum Beispiel: Wie kommt ein Känguru in den Beutel? Ein Kind hat vorgelesen, was es am Mittag zu Essen gibt.

 

In der zweiten Stunde haben wir zusammen Mathe gemacht. Geldbeträge wurden ausgezahlt und Kopfrechnen nach Zeit. Ich war sehr erstaunt, dass der Unterricht ganz normal ablief und die Kinder auch lesen und rechnen können. Gemeinsam haben wir im Klassenzimmer Brotzeit gemacht. Als alle fertig waren, sind wir nach draußen auf eine Wiese zum Fußballspielen. Nach dem Fußballspielen, haben wir verschiedene Geschicklichkeitsspiele ausprobiert, das war sehr spannend. Danach sind wir wieder ins Schulgebäude und haben ein Lied gesungen. Frau Barthel hat sich noch ein Insektenhotel gekauft und wir verabschiedeten uns. Der Lehrer aus der Franzikusschule sagte: „Wir hätten noch länger bleiben können, weil die Schule bis 15 Uhr geht und sie noch Gitarre spielen und Gartenarbeit machen.“ Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir den Gitarrenunterricht gerne noch angeschaut.

 

Obwohl ich gar nicht dahin gehen wollte und ich etwas Angst hatte, fand ich es gar nicht so schlimm, nein es war sogar richtig schön dort. Außerdem hat uns Frau Ungerer sehr gelobt. So eine Klasse wie wir, die sich so hervorragend integrierte, hatten wir schon lange nicht mehr gehabt.

 

(Tizian Di Paola, 5. Klasse)