1 + 1 = 2, Hilfe kommt herbei!

Bei der Freiwilligen Feuerwehr in Hambach hat uns der 1. Kommandant Johannes Geier drei Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau vorgestellt. Dann haben wir besprochen, wie man sich verhalten soll, wenn es brennt.

 

Die Feuerwehrfrau Nadine Bechmann hat uns erklärt, dass man keine Angst haben soll, wenn uns ein Mann mit Sauerstoffflasche retten will. Wenn eine Pfanne mit Öl brennt, darf man sie nicht mit Wasser löschen, sondern man muss die Pfanne mit einem Deckel zumachen.

 

Wir haben gelernt, dass die Feuerwehr vier Aufgaben hat, nämlich: löschen, schützen, bergen und retten. Außerdem haben wir erfahren, dass es verschiedene Arten der Feuerwehr gibt: z.B. die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr, die Pflichtfeuerwehr, die Jugendfeuerwehr und die Werkfeuerwehr. Die Feuerwehrmänner haben ihre Kleidung vorgestellt und erzählt, dass sie ca. 26,5 kg wiegt. Wir durften sie auch selbst anziehen. Ich war überrascht, dass sie so schwer sein kann. Es gibt ganz verschiedene Kleidung, wie z.B. feuerfeste oder eine, die vor giftigen Stoffen schützt.

 

Danach wurde uns an einem Puppenhaus gezeigt, wie schnell sich Rauch ausbreitet, und dass Feuer ohne Achtsamkeit immer gefährlich ist. Wenn man den Rauch drei- bis fünfmal einatmet, kann man schon bewusstlos sein.

 

Anschließend hat uns Fabian Geier die Ausrüstung im Feuerwehrauto gezeigt und wir durften uns hineinsetzen. Es ist unglaublich, wie viel in einem Löschfahrzeug drin ist. Zum Schluss haben die Feuerwehrmänner das Auto herausgefahren und extra für uns das Martinshorn angemacht.

Klasse 3b

 

 

Die Jacke ist noch etwas zu groß.

 

 

 

So viel wiegt die Ausrüstung des Feuerwehrmanns.

 

 

 

Bei so viel Begeisterung ist der Nachwuchs gesichert.

 

 

 

Am Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) gibt es viel zu entdecken.

 

 

 

 

Die gesamte 3b passt ins Feuerwehrauto! J

 

 

 

 

Nur ein paar Tage später besuchten auch wir, die 3a, die Feuerwehr in Dittelbrunn.

Der Feuerwehrmann Herr Lindner holte uns sogar in der Schule ab. Er und Frau Bechmann erzählten uns so viel Interessantes! Obwohl wir schon viel über die Feuerwehr wussten, konnten wir noch ganz viel dazu lernen.

 

Wir bedanken uns noch einmal ganz <3 lich bei Frau Bechmann und Herrn Lindner dafür, dass sie es so toll und interessant gemacht haben und natürlich auch dafür, dass beide für uns ihre Freizeit geopfert haben. Beide haben uns zwar gesagt, dass das zu „schützen“, also einer der Hauptaufgaben der Feuerwehr zählt, aber es ist wirklich nicht selbstverständlich!

 

Lange spannte uns Herr Lindner mit seinem Highlight am Schluss, das auf uns warten würde, wenn wir gut mitmachen, auf die Folter. Wir zeigten uns von unserer besten Seite und gaben alles, weil wir so gespannt waren. Aber das hätte wohl keiner erwartet!

 

„112 – die 3a kommt mit dem Feuerwehrauto herbei!“

Herr Lindner fuhr uns zurück zur Schule. Das war für viele Kinder wirklich ihr allerbester Schultag!