Bewerbung für den Deutsche Schulpreis

 

Lang ist es her, als sich das Lehrerkollegium der Grund- und Mittelschule „Am Sonnenteller“ dazu entschloss, sich für den Deutschen Schulpreis zu bewerben. In den Sommerferien setzte sich das Team Kramer – Eichelsdörfer - Behr- Schäffer zusammen und schrieb die 13-seitige Bewerbung.

 

Im Herbst erfuhren wir, dass wir es deutschlandweit schon mit der ersten Bewerbung unter die ersten 50 Schulen geschafft hatten! Für den 11. März kündigte sich Klaus Wenzel – der regionalen Berater der Robert-Bosch-Stiftung - an, um zu erläutern, was die Dittelbrunner Schule auszeichnet, aber auch um zu klären, woran sie noch arbeiten muss, dass es einst vielleicht für das Siegertreppchen reicht.

 

Da Rektor Walter Schäffer in hohem Maße für Transparenz ist, lud er zu dieser Sitzung auch den Elternbeirat und den Sachaufwandsträger ein. Frau Singh-Neckermann, 1. Elternbeiratsvorsitzende, und Herr Warmuth, 1. Bürgermeister, nahmen sich dafür Zeit.

 

„Ich wäre ein schlechter Pädagoge, wenn ich Ihnen einen Vortrag halten würde. Ich bin überzeugt davon, Sie kommen selbst darauf, was Sie auszeichnet“, so der erste Satz Wenzels. Tatsächlich kamen die Teilnehmer auf viele Punkte selbst.

Herr Wenzel verstärkte aber im Anschluss daran noch einmal die außerordentlich hohe Qualität folgender Punkte, die die Vorjury mit hervorragend bewertete:

• Das herausragende Schulklima wurde gelobt. Jeder Teil der Schulfamilie findet in Dittelbrunn seinen Platz, bringt sich engagiert ein und fühlt sich wohl – egal ob Schüler/innen, Lehrkräfte, Eltern, außerschulische Partner…

• Auch das Konzept mit den drei Leitzielen „Digitalisierung/Gesundheit/Demokratieerziehung“ wurde als große Stärke hervorgehoben

• Die vielen Projekte und Aktionen, die stets den Schülern zu Gute kommen, wurden von der Jury als wertvoll bezeichnet

• Gefallen hat auch, dass der Begriff „Leistung“ in all seiner Vielseitigkeit verstanden wird.

 

Anschließend kamen die Lehrer auch auf viele Punkte selbst, die noch nicht optimal laufen. Um diese zu verbessern, werden die Lehrer Vorträge und Workshops der Robert-Koch-Stiftung besuchen und an Preisträgerschulen hospitieren.

Bei dieser Entwicklung wird uns auch Herr Wenzel in drei weiteren Besuchen bis zum Ende des nächsten Schuljahres unterstützen und begleiten. Einige Punkte müssen in der Bewerbung nur klarer formuliert werden.

 

Herr Warmuth fand folgendes wertschätzendes Abschlusswort:

„Ich wusste, dass die Schule nicht gut ist, sondern sehr gut. Was ich wirklich nicht wusste, dass sie so gut ist.“

 

Auch Herr Wenzel empfahl dringend, sich nach der Teilnahme an einigen Angeboten der Robert-Bosch-Stiftung für gute Schulen, noch ein weiteres Mal zu bewerben. Sein Schlusswort war: „Meine Enkelkinder gehen leider nicht in Dittelbrunn zur Schule. Sie sind auch an guten Schulen, trotzdem würde es mich freuen, wenn sie in diese Schule gehen könnten. Das wertschätzende Klima zwischen allen Beteiligten fiel mir gleich bei meinem ersten Besuch auf. Ich würde allen Vätern und auch Großvätern wünschen, dass ihre Kinder oder Enkelkinder in so eine Schule gehen könnten.“