Klassenreise in Zeiten von Corona

Einen außergewöhnlichen Klassenausflug in Zeiten von Corona machte die Klasse 4c der Grund- und Mittelschule Dittelbrunn.

Die Kinder hatten viel Freude im Meer abzutauchen, am Strand spazieren zu gehen und den Hafen zu besichtigen. Dazu mussten wie bei jeder Reise einige Vorbereitungen getroffen werden. Statt wie üblich die Koffer zu packen, gab Frau Jana Bönninger, Studentin der Universität Würzburg, den Auftrag sich die Handys zu schnappen und die App „Google Expeditionen“ herunterzuladen. Im Rahmen ihrer Zulassungsarbeit forscht sie über das Thema „Virtual-Reality-Exkursionen“ und probierte in drei Stunden mit der Klasse 4c aus, ob diese Methode auch schon für Grundschüler geeignet ist.

Für diese Exkursion lieh Frau Bönninger von der Universität VR-Brillen aus, mit denen die Kinder virtuell in eine andere Welt abtauchen können. Mit der App konnten die Schüler mit dem Handy in der Brille einen Steuerungspunkt sehen. Durch Kopfbewegungen steuerten sie diesen und kamen so in einer 360 Grad-Lernumgebung auf verschiedene Informationsfelder, die durch die Brille aktiviert werden konnten. In der Exkursion konnten sie herausfinden welche Gefahren durch Plastik im Meer für Tiere und Menschen entstehen.

Diese Methode ermöglicht den Kindern einen immersiven Einblick in eine virtuelle Welt. Dadurch werden konstruktivistische Lernprozesse gefördert. Nach der Stunde waren die Schüler betroffen welche Gefahren Plastik im Meer verursacht und sammelten eifrig Möglichkeiten um Plastik zu vermeiden.

„Jetzt weiß ich endlich, was ich mir zu Weihnachten wünsche!“ war nur eine von vielen begeisterten Rückmeldungen.


Text: Jana Bönninger und Daniela Behr, Konrektorin