Besuch im Senckenbergmuseum

Am 9. Januar 2013 fuhren wir, die Schüler der 7. und 9. Klasse, gemeinsam mit unseren Lehrern mit dem Bus nach Frankfurt ins Senckenberg Museum. Dort angekommen wurden wir in Gruppen eingeteilt und wurden von den Guides durch das Museum geführt, wo wir neben Dinosauriern noch viel Interessantes erfahren haben:

Besonders beeindruckend waren die Kindermumien. Die beiden Kinder waren für ihr Alter sehr klein, weil es damals nur wenig zu Essen gab. Wir erfuhren, dass ihnen vor dem Mumifizieren die inneren Organe entnommen wurden und an die Stelle des Herzens ein Skarabaeus-Käfer eingesetzt wurde. Die Haare, die Haut und die Zähne waren noch erhalten, weil die Ägypter sie mit Salbe und Leinentücher haltbar gemacht haben.

Nach dem wir die ägyptische Abteilung erkundet hatten, gingen wir weiter zu den Dinosaurier-Skeletten.

Wir bewunderten einen großen T-Rex (Tyrannosaurus rex), der vor 65 Mio. Jahren lebte. Er konnte keine Hasen jagen, weil er beim Zick-Zack-Laufen das Gleichgewicht verlor. Beeindruckend waren seine scharfen Zähne, mit denen der Fleischfresser seine Beute zerfleischt.

Daneben stand ein riesiger, aber friedlicher Langhals-Dinosaurer, der Diplodocus longus, der vor ungefähr 150 Millionen Jahren lebte und ausschließlich Pflanzen verspeiste, die er fast unzerkaut schluckte. Da er keine Backenzähne besaß, fraß er auch Steine, um die Nahrung im Magen damit zu zerkleinern.

In einem Schaukasten konnten wir sehen, wie eine 9 Meter lange Riesenschlange, die Anaconda, ein ganzes Wasserschwein auf einmal verschlingt. Anacondas sind sehr träge Tiere, die sich nur bei der Jagd oder bei Angriffen bewegen, deshalb reicht der ihnen diese Beute für ca. ein Jahr aus, d.h. sie muss ein Jahr lang nicht mehr essen. Damit sie nicht an dem Beutetier erstickt, kann sie ihre Luftröhre beim Fressen herausstrecken und so weiter atmen.

 

Außerdem sahen wir ein Japanische Riesenkrabbe, die in 200 Metern Tiefe im Ozean vor Japan auf dem Meeresboden lebt und dort anfallende Abfälle vertilgt. Diese Krabbenart wird bis zu 3 Meter groß. Ihr Panzer (Außenskelett) stützt die Krabbe und ermöglicht es ihr in der Tiefe bei großem Wasserdruck zu überleben.

 

Daneben gab es noch verschiedene Säugetiere, Vögel, Fische und Insekten und Fossilien zu entdecken, die wir so noch nicht gesehen hatten.  

 

Mit dem Bus ging es schließlich wieder in Richtung Heimat.
Alle waren sich einig, dass ein Tag im Museum auf jeden Fall besser ist, als immer nur Unterricht im Klassenzimmer!